Punktwertermittlung

An dieser Stelle wird die Vorgehensweise zur Erstellung einer Lohnart, die mit vorgegebenen Punkten aus Maske 114 (Lohnarten pro Personalnummer verwalten) arbeitet, beschrieben. Voraussetzung zur korrekten Berechung ist die Freischaltung der Lohnart 854 im Firmenstamm (Abrechnungskreise bearbeiten / Individuelle Schlüssel).



Im nächsten Schritt wird eine fiktive Lohnart erstellt. Diese Lohnart enthält als Zuschlag1 den Wert eines Punktes in Euro.
Im u.g. Beispiel ist dieser Wert 3,96 €. Die Bezugsart bekommt den Wert 20 (Fiktivbezug), die Berechnungseinheit lautet 3 (Betrag als Zeit)
und der Berechnungsschlüssel wird auf 150 (Zeit x Zuschlag1) gesetzt.
Bitte beachten Sie, dass die Lohnart nicht kontiert wird und nicht in die Kostenrechnung eingehen darf, da sie fiktiv ist.



Die übrigen Einstellungen entnehmen Sie bitte den folgenden Abbildungen:





Damit der Punktwert in Entgelt umgerechnet werden kann, muss die erzeugte fiktive Lohnart (in diesem Beispiel die Lohnart 241) in der Lohnart 854 mit der Ausgabelohnart verkettet werden. Dazu ist in der Session „Verkette Lohnarten pro Lohnart verwalten“ in der Verkettung der Lohnart 854 die erstellte Lohnart (241) eingetragen. Die Ausgabelohnart muss die Nr. 19 sein. In diesem Beispiel ist das die Lohnart 41 (Steigerungsbetrag).



Dem betroffenen Personalstamm wird über die Session „Lohnarten pro Personalnummer verwalten“ die erstellte Lohnart 241 mit ihrem Punktwert –in diesem Beispiel 20- zugeordnet. Es erfolgt eine automatische Aktualisierung der Sonderlohnarten.