Tätigkeiten

Im Rahmen des Entgelttransparenzgesetzes sollten alle Tätigkeiten eines Unternehmens abgebildet werden. Hier gilt es das richtige Maß zu finden und weder zu grob, noch zu fein zu werden.
Ein Beispiel:
In der Entwicklungsabteilung eines Software-Unternehmens werden verschiedene Produkte entwickelt. Auch wenn dabei unterschiedliche fachspezifische Kenntnisse verlangt werden (Ein Produkt erfordert Java-Kenntnisse, das nächste C#,…), können die Stellen alles als Entwicklerstellen bezeichnet werden. Differenzierungen sollten hier eher im Grad der Eigenständigkeit und der Verantwortung gesehen werden. Somit lohnt eine Unterscheidung zwischen Senior-Entwickler, Entwickler und Juniorentwickler. Nicht jedoch zwischen „Entwicklung Produkt A“ und „Entwicklung Produkt B“.

Hier gilt es ein gesundes Maß zu treffen.

Nachdem die Tätigkeiten definiert wurden, können diese mit einer DKZ-ID (Nachfolger des Tätigkeitsschlüssels) verbunden werden. Dies kann künftige Zuordnungen erleichtern. Zusätzlich erhält eine Tätigkeit stets eine Gehaltsrange. Diese kann später zur Validitätsprüfung des aufgestellten System genutzt werden und auch für Entgeltanalysen.
Kern einer jeden Tätigkeit ist jedoch nun die Bewertung anhand der Bewertungskriterien aus dem vorherigen Schritt. Jede Tätigkeit wird erhält nun in den unterschiedlichen Kriterien Punkte. Die Summe aller Punkte ist der erreichte Score der Tätigkeit.