DaBPV-Historienanfrage
Da es immer wieder vorkommt, das ein DaBPV-Abo nicht rechtzeitig vor dem Austritt eines Mitarbeiters abgeschlossen wird, bieten sich zwei Varianten an:
- Verzögerte Abmeldung
- Historienabfrage
Zunächst ein Beispiel zur vereinfachten Erläuterung:
Wenn ein Mitarbeiter zum 01.07.2026 seine Tätigkeit bei einem Arbeitgeber aufnimmt, dieser jedoch mit der Abo-Anmeldung bis kurz vor der zur Abrechnung am 05.08.2026 wartet, kann es sein, dass der Mitarbeiter bereits kein aktives Anstellungsverhältnis zu seinem Arbeitgeber hat. Z.B. könnte dieser bereits zum 15.07.2026 gekündigt haben.
Trotzdem wird für die Abrechnung die Anzahl seiner PV-Kinder, sowie eine Antwort auf die Fragestellung der Elterneigenschaft benötigt. Es bieten sich nun zwei Optionen an.
** Verzögerte Abmeldung
Über die DaBPV-Parameter kann eingestellt werden, dass ein Austritt immer erst mit einer Anzahl Tagen Verzögerung zu einer Abo-Kündigung führt. Wenn somit 30 Tage Verzögerung eingestellt werden, kann die Anmeldung noch regulär bis zum 14.08.2026 erfolgen. Es würde somit im Rahmen des normalen Meldeverfahrens die Anmeldung erzeugt und die Kinder und Elterneigenschaft zurückgemeldet werden. Anschließend folgt zum nächsten Lauf eine Abo-Kündigung.
**DaBPV-Historienabfrage
Eine Alternative kann jedoch auch einfach die Historienabfrage sein. Im System kann für einen Mitarbeiter ein konkreter Zeitraum angefragt werden, der in der Vergangenheit zwischen Eintritt und Austritt des Mitarbeiters liegt. Somit könnte hier ein Datensatz für den Zeitraum 01.07.2026 bis 15.07.2026 eingetragen werden. Mit dem regulären Meldelauf würde auch diese Anfrage versendet werden. In der Rückverarbeitung würden entsprechende Daten ebenfalls normal zurückverarbeitet werden. Es reduziert sich jedoch das Meldevolumen, da keine Abo-Kündigung mehr notwendig ist.